The Legion:Ghost: „…Perspektiven um das Thema Liebe und Partnerschaft.“

Anderhalb Jahre nach dem Debüt erschien im März das neue Album „with courage of despair“. Hier ein kleines Interview mit Kevin und Markus zum neuen Album:

 

Jenny: With courage of despair ist euer zweites Album, das Release erfolgte bereits am 16. März. Wie entstand der Titel, der ja eine gewisse Dramatik vermittelt?

Kevin: Der Titel beschreibt eine von innen nach außen gerichtete Handlungsmotivation, die sich in Anbetracht scheinbar unlösbarer Probleme aus

einer inneren Trotzhaltung erhebt. Das spiegelt sich auf der Platte sowohl in den

persönlicheren Texten, als auch in den gesellschafts- und vor allem medienkritischen

Texten wieder. Gleichzeitig ist der Titel für uns aber auch eine Ehrerweisung an die

frühere Zeiten, beziehungsweise die Wurzeln der Band.

 

J: Das Cover zeigt passend zum Titel einen Wald und einen hohen Berg. Diese Szene erinnert mich an das Gefühl, vor einer Herausforderung zu stehen, nicht zu wissen, wie man diese meistern soll. Angst davor, zu versagen... Erzählt mir etwas über die Entstehung.

Markus: Das Cover            -Motiv hat ehrlich gesagt gar keine allzu tiefgründige Bedeutung.

Eher fand ich monumentale Berge und Waldlandschaften einfach faszinierend. Das

war ja bei unserem Debut-Album schon ähnlich.

 

J: Mit Swansong ist euch am ersten Dezember eine riesige Überraschung

gelungen, damals hatten wir ja schonmal ein kurzes Interview zum Song. Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Verratet mir bitte, wie das Feedback eurer Fans war. Wie waren die Reaktionen bei denen, die den Song schon live hören durften?

K: Die Reaktionen waren wie erhofft - polarisierend. Sowohl live als auch auf Platte gab es Menschen, die dem Song überhaupt nichts abgewinnen konnten, aber auch Leute die extrem begeistert davon waren. In einem Review einer großen bekannten Metalzeitschrift wurde der Song beispielsweise liebevoll als "kitschiger Schmachtfetzen" bezeichnet, haha.  Wir wussten, dass dieser Song als Singleauskopplung ein Wagnis war und das hat sich letztlich auch in den Reaktionen

wiedergespiegelt.

 

J: Welcher Song auf dem neuen Album hat für euch eine besondere Bedeutung

und warum?

K: Ich denke da hat jeder für sich so seine Favoriten. Für mich als Sänger und

Texter sind die persönlichen Songs natürlich etwas Besonderes. Es geht in vielen

Songs aus verschiedenen Perspektiven um das Thema Liebe und Partnerschaft. Am

bedeutsamsten für mich sind auf WCOD demnach der "Swansong" und "Take Away

My Scars", der sich an meine Freundin und deren verständnisvollen Umgang mit den

Narben meiner Vergangenheit befasst.

 

J: Gab es einen Song, der in seiner Entstehung besonders einfach/schwer von der Hand ging? Was unterscheidet ihn von den anderen Songs des Albums?

K: Auch da geht es wahrscheinlich jedem von uns anders. Unsere Songs sind teilweise doch recht unterschiedlich, wie ich finde und daher waren für mich als Sänger auch schon mal unterschiedliche Herangehensweisen nötig, um einen Zugang zum Song zu bekommen. Letztlich gab es aber keinen wirklichen "Krisensong".

 

J: Was inspiriert euch beim Songwriting? Habt ihr ein musikalisches Vorbild, das eure Inspiration unterstützt?

K: Jeder hat seine Einflüsse. Ich kann da nur für mich sprechen. Corey Taylor ist

gesanglich mein absolutes Vorbild. Ansonsten versuche ich weitestgehend ich selbst

zu sein und meinen eigenen Stil zu finden.

 

J: Erinnert euch an euren ersten gemeinsamen Auftritt zurück. Wie würdet ihr

diesen heute beschreiben, welche Gefühle spielten damals eine Rolle?

K: Meine erste TL:G Show?? Hmm...die fühlte sich für mich wie eine Befreiung

an, da ich im vorigen Projekt einen anderen Sänger ersetzt habe und immer an

diesem gemessen, bzw. mit diesem verglichen wurde. Bei der ersten TL:G Show hab

ich gespürt, dass ich plötzlich ich sein kann.

 

J: Gibt es vor Auftritten ein besonderes Ritual?

K: Nicht wirklich. Da hat jeder sein eigenes kleines Ritual denke ich. Ich checke

vorher ob alles an seinem Platz ist. Setlist, Wasser, Handtuch usw.

 

J: Euer perfekter Gig wäre...

K: ...gut besucht, guter Sound, tight gespielt und fehlerfrei vorgetragen, spaßig,

erfüllend und den Besuchern in guter Erinnerung bleibend. Er würde am Ende des

Abends eine prall gefüllte Merchkasse hinterlassen. =D

 

Vielen Dank fürs Interview! 

 

Interview: Jennny Hoecker-Metternich, Light & Shadow Reports mit Kevin und Markus und The Legion:Ghost

Pic: Nico Kearns, zur Verfügung gestellt von Ben (TL:G)

 

Bandinfos: www.thelegionghost.com, Facebook: @thelegionghost, Instagram: thelegionghost

 

Danke an Annelen B. für die Unterstützung!

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