Einmal wieder Kind sein...

 

Es ist schon ein paar Tage her, unser Besuch im Europapark. Wie das Leben so spielt kam zwischen dem Schreiben und der Veröffentlichung der Wahnsinn des Alltags. Aber den gilt es jetzt und hier kurz zu vergessen, um an das Erlebnis der Traumatica anzuknüpfen.

Nach einer sehr erholsamen Nacht im Hotel Castillo Alcazar und einem opulenten und hochherrschaftlichen Frühstück mussten wir zunächst unser Zimmer räumen. Nachdem die Tasche gepackt, ein tiefer Atemzug auf dem wirklich coolen Balkon und alles im Auto verstaut war entschieden wir uns, das sonnige Wetter im Park zu genießen.

Zugegeben, unser Plan war eigentlich einfach: Sonntags morgens früh losgefahren, um bereits den Tag vor der Traumatica im Park zu erleben standen wir bei der Anreise erstmal ewig im Stau. Statt der geplanten viereinhalb Stunden benötigten wir fast acht für unsere Anreise. Entsprechend spät kamen wir an.

An der Rezeption wurden wir sehr freundlich empfangen, das eigentlich für den Sonntag reservierte Tagesticket auf den nächsten Tag umgeschrieben, inklusiver der Option, nochmal einen neuen Aufenthalt zu wählen, wenn man montags nicht wolle.

Nun war das Wetter allerdings für den 16.10. mehr als traumhaft – Sonne, blauer Himmel, 25 Grad… Fast surreal dazu die gelungene, schöne, liebevoll inszenierte Halloween-Deko im Park mit all ihren Blumen, Kürbissen und Figuren…  

Eintritt fanden wir im Bereich „Spanien“, passend zum Spätsommerwetter. In der Gewissheit, in unserem Alter nicht mehr für die wildesten Dinge gemacht zu sein und der Erfahrung des Vorabends, das Achterbahnen leichte Übelkeit auslösen können (aber nur bei Männern!!!), ging es zunächst zur wilden Fahrt des Kolumbus… Vorher natürlich beobachtet, wer da so rauskommt… Einsicht war nicht gegeben… Glückliche Kinder, kann also nicht sooo schlimm sein… Oder doch??! Ja, kann es. In wilder Fahrt drehten sich die Schiffe auf und ab und im Kreis in einem zugegeben schönen Ambiente. Photos während der Fahrt unmöglich, Seekrankheit ließ grüßen… Lustig war es dennoch.

Um uns zu erholen entschieden wir uns folgend zu einer Fahrt mit der Diamantbahn, einer der ältesten Attraktionen im Park und bestens für kleine Kinder und alte Menschen wie uns geeignet ?

Der Zug brachte und nach „Russland“, wo wir uns als aller erstes eine romantische Märchenfahrt gönnten. Traumhaft schön, meine Augen glänzten wie bei einem Kind, als ich Väterchen Frost erblickte. Gemächlich durchfuhren wir die Welt der russischen Märchen, viele Erinnerungen an die Kindheit, speziell die Vorweihnachtszeit, wurden wach.

Im Historama erfuhren wir viel über die Geschichte des Parks, neben dem informativen Film gab es sehr beeindruckende Special Effects wie Wassereinsatz, Lightshow… Ha, ich verrat doch nicht alles!

Anschließend durchwanderten wir den Märchenwald, alle Helden der Kindheit vertreten. Vom Alpenexpress, einer extrem spaßigen Achterbahn, ging es in die Diamantengrotte, die mit ihren Lichteffekten wirklich beeindruckte.

Wir besuchten um 12 Uhr eine der zahlreichen Shows, unsere Wahl fiel auf „Der dunkle Prinz“, dessen maskierter Star meinen Mann erstmal zum Stöhnen und Augen verdrehen brachte… Versteh ich gar nicht… Die Story war typisch: schöne Prinzessin wird von dunklem Bösewicht in sein Reich entführt, Hexe steckt dahinter, Bruder will Prinzessin retten, diese heiratet jedoch schnell den dunklen Prinzen, der ja doch nicht so übel ist, es kommt zum Kampf der beiden Herren, einer stirbt und… Happy End oder nicht?! Müsst ihr leider selber rausfinden… Das Ganze ist übrigens mit mega coolen Pferdestunts untermalt und einer ordentlichen Portion Comedy, Photos gibt es hierzu leider aus urheberrechtlichen Dingen nicht.

Weiter ging es mit der Diamantbahn, mit der man praktischer Weise durch den ganzen Park gelangen kann, zum Rafting, da mir leider aufgrund eines gewissen Defektes im Knie, der eh schon reichlich überstrapaziert wurde weil Lust auf Action, nicht möglich waren… Muss zugeben, die Mitarbeiter an den Attraktionen achten da wirklich gewissenhaft auf ihre Gäste.

Rafting wurde mir erlaubt, mit Regenponcho ging es ins Boot (hey, ich muss immerhin die Cam beschützen!!!). Genutzt hat das Cape wenig, die Cam blieb trocken, ich leider nicht… Ms-Wet-T-Shirt hätte ich werden können, gut, dass ich schwarze Kleidung bevorzuge.

Nach der Geschichte über eine in der Ostsee versunkenen Stadt und dem Laster der Völlerei entschlossen wir uns, noch die Dschungeltour zu genießen, bevor die Abreise folgen musste. Auf einem Floss genossen wir die ruhige Fahrt vorbei an den afrikanischen Gastgebern in der wunderbaren Spätsommersonne.

Fakt ist: wir kommen wieder, und zwar bald! Wir hatten so viel Spaß und leider viel zu wenig Zeit, es war wirklich wie früher, als Kind: die Vorfreude dauerte ewig, das Event war viel zu schnell rum!!!

 

Danke an das Presseteam vom Europapark, es war eine wirklich schöne Zeit bei euch und beim nächsten Mal wird getestet, was die Zeit dieses Mal leider nicht zuließ!

Und auch wenn die Hotels und Restaurants nicht billig sind, ihren Preis sind sie allemal wert! Da bekommen nicht nur Kinder leuchtende Augen ?

 

Pic und Text: Jenny Metternich

www.europapark.de

Facebook: @europapark und natürlich auch auf Instagram

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