Marc Ziegler von Seelennacht: „…überlegen, musikalische Jugendsünden…“

 

Am 4.11. Seelennacht zu Gast in Bonn, eine gute Gelegenheit, mit Marc über das nun fast vergangene Jahr 2017 zu sprechen und auch einen Blick Richtung 2018 zu riskieren. …und auch mal Marcs musikalischen Geschmack aus seiner Jugend unter die Lupe zu nehmen…

 

Light & Shadow Reports: Gut ein Jahr ist seit deinem ersten Auftritt im Session vergangen, nun bist du wieder hier…

Marc Ziegler: Ich freu mich auf jeden Fall, wir waren ja schonmal hier und es ist immer wieder schön, zu den Orten, diesen Locations, zurück zu kehren; wo es uns Spaß gemacht hat, wo es den Leuten Freude bereitet hat und wo es ein toller Abend war. Von daher freuen wir uns einfach, auf dass wir das heute wiederholen können.

 

LSR: Am 14.10. warst du in Budapest. War das dein erster Auslandsauftritt ? Wie war es für dich?

MZ: Tatsächlich mit Seelennacht direkt ja. Ich hab ja schonmal als Vorgruppe von Blutengel in der Schweiz gespielt, aber es war halt der erste Solo-Auftritt von Seelennacht im Ausland, vor allem auch im nicht deutschsprachigen Raum, das war schon mal ein anderes Erlebnis, andere Leute. Man sollte es einfach einmal gemacht haben, ich fand es klasse.

 

LSR: Kannst du die Stadt auch für einen Trip empfehlen?

MZ: Ja, die ist wirklich der Hammer, kann ich nur empfehlen.

 

LSR: Du hast die Single „Dankbarkeit“ zuletzt aus deinem aktuellen Album „Lebenslinien“ ausgekoppelt. Es wird auch die letzte Auskopplung aus dem Album sein. Gibt es bereits Aussichten auf ein neues Album?

MZ: Ja, genau. Wie du schon gesagt hast war „Dankbarkeit“ die letzte Auskopplung und schließt „Lebenslinien“ somit ab. Das neue Album ist bereits ziemlich weit, 15 Songs habe ich schon geschrieben. Jetzt bin ich an den letzten Songs dran, dann kommen die Gesangsaufnahmen und in nächster Zeit auch ein paar Informationen, ein Videoblog, ein Bewegtbild… Das neue Album kommt wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2018 und es wird im Januar ein bisschen mehr publik werden, ein bissl müsst ihr euch noch gedulden.

 

LSR: Einen Titel hast du bestimmt auch schon im Kopf…

MZ: Ja, einen Titel habe ich schon im Kopf, der wird es auch zu 95 Prozent werden. Da werde ich mich bis Dezember entscheiden, aber er wird es wahrscheinlich schon werden.

 

LSR: Also noch ein bisschen warten und gespannt sein…

MZ: Bis ins neue Jahr müsst ihr noch aushalten (zwinkert).

 

LSR: Hinter dir liegt jetzt ein ereignisreiches Jahr. Unter anderem mit einem Open Air Auftritt beim Gothic Meets Rock Festival in Kierspe. Wenn du das Jahr Revue passieren lässt, was war dein Highlight?

MZ: Muss ich kurz mal überlegen… Highlight… Vom Konzert her das NCN Festival, das war richtig toll und sehr gut besucht; den Leuten hat es richtig gefallen und uns natürlich auch. Das haben wir einfach super genossen, sowohl privat wie auch der Auftritt als Seelennacht. Auch gut gefallen hat mir Bad Oeynhausen, mal wieder mehr im Nordwesten zu sein. Bestimmt vergesse ich jetzt noch was, das super toll gewesen ist, es gab einfach viele Highlights.

 

LSR: Welche Pläne schmiedest du schon für 2018, neben dem neuen Album?

MZ: Neue Konzerte, da wird es bald neue Informationen geben. Viele werden im ersten Halbjahr im Osten sein, Erfurt zum Beispiel. Es wird auch Festivals geben, da sind wir bereits heftig am Planen. Natürlich wird es auch neue Musikvideos geben, alles was so dazu gehört, neue Fanartikel, auch Dinge, die es bisher noch nicht gab. Einfach alles ein bisschen größer, schöner und besser.

 

LSR: Zwischenzeitlich hast du ja auch dein Label Future Frame übernommen…

MZ: Ja richtig, genau…

 

LSR: Das ist ja vermutlich auch noch einmal ein zusätzlicher Stressfaktor für dich neben dem eigenen Projekt.

MZ: Es kommt halt dazu, dass man einen Faktor wieder mehr hat. Es ist wieder ein bisschen mehr Arbeit, aber alles noch im Rahmen dessen, was geht. Es klappt ziemlich gut und ich hab für mich noch den Vorteil, dass ich noch mehr schalten und walten kann wie ich will und jeder, der jetzt meine Sachen kauft, weiß jetzt, dass das Geld zu 100 Prozent an mich geht. Das ist für mich super, und vielleicht auch für die Fans gut zu wissen, dass sie mich da super unterstützen zu können.

 

LSR: Im vergangenen Jahr habe ich dich mit der Frage überfallen, wie denn dein erstes Mal so war… (Marc lacht, es ging damals um seinen ersten Auftritt) Heute möchte ich wissen, was deine musikalischen Jugendsünden waren.

MZ: Hmmmm…. Lass mich überlegen, musikalische Jugendsünden… Ich glaub die gibt’s gar nicht so richtig, ich hab früher viel Trance gehört, 90er Style halt. Das habe ich damals gerne gehört und höre es heute immer noch… erst war die Phase mit Electro, Trance und so. Dann gab es mal eine HipHop-Phase, englisch und deutsch. Das waren so etwa zwei Jahre, danach folgte eine Phase mit Popmusik. Nach dem ich diese durchlaufen hatte hat langsam das Dunkle angefangen. Es ging schleichend zu Rock und Metal bis wieder zum Elektronischen und Dark Wave durch die schwarze Szene halt, dort bin ich dann hängen geblieben.

 

LSR: …wo du jetzt einfach auch zu Hause bist…

MZ: Ja, genau. (grinst)

 

LSR: Es ist November, für viele Menschen ein depressiver Monat, für manche einfach eine nachdenkliche Zeit. Wie empfindest du diese Zeit?

MZ: Ja, nachdenklich könnte es treffen. Es stimmt schon, depressiv ist es, vielleicht ist es der depressivste Monat weil alles so grau ist. Weihnachten ist es dann eher wieder, wegen den ganzen Lichtern (Marcs Augen glänzen bei diesen Worten), aber den Januar finde ich dann wieder etwas depressiver, weil auch alles nur weiß ist. Aber ja, der November ist ein nachdenklicher, herbstlicher Monat. Geht gemütlich mit Nebel und Kerzen…

 

LSR: Also auch ein bisschen Romantik…

MZ: Ja, genau, da kann man die Romantik einfließen lassen. Man kann sehr viel kreativ sein, draußen ist es kalt, da ist man dann auch ein bisschen öfter im Studio als im Sommer und hat halt dementsprechend auch Inspirationen.

 

Soviel zum Jahr 2017 und einem ersten Ausblick auf 2018. Ihr dürft euch also jetzt schon auf das Kommende freuen!

 

Infos zu Seelennacht:

www.seelennacht.de

Facebook: @seelennacht

Instagram: seelennachtofficial

 

Text Jenny Metternich, Light & Shadow Reports

www.lightandshadowreports.de

Facebook: @lightandshadowreports

Instagram: jenny.firebird

Photos Jenny Metternich, @firebirdphotography by Light & Shadow Reports

Bilder und Text unterliegen dem Urheberrecht.

Marc Ziegler: „Seelennacht war der Grund, das Label zu übernehmen“

 

Er ist jung, voller Ideen und hat den Mut, neue Wege zu gehen. Marc Ziegler ist Sänger, Produzent und seit kurzem Besitzer eines eigenen Labels. Wie er dazu kam und was er seit seinem letzten Interview mit Light & Shadow Reports erlebt hat, erzählt er hier.

 

Jenny: Im letzten Interview im November sprachen wir über deine Ziele und Wünsche für 2017. Nun ist das erste halbe Jahr fast rum, die Zeit rennt unaufhaltsam. Einer deiner Wünsche war es, die westdeutschen Fans genauso zu erreichen, wie die Ostdeutschen. Hat sich hier schon etwas getan?

Marc: Wir hatten dieses Jahr bereits drei Konzerte im Westen, eines sogar in unserer Heimatstadt. Daher läuft das alles ganz gut und weitere Konzerte sowohl im Osten wie im Westen werden in der zweiten Jahreshälfte auch noch folgen. Man darf gespannt sein, was da noch so angekündigt wird.

 

Am 27.05.17 bist du beim Gothic meets Rock Festival in Kierspe gewesen. Dein Auftritt sollte um 23.50 Uhr beginnen. Empfindest du diese Zeit als sehr spät oder perfekt für einen Auftritt? Fällt es zu so später Stunde schwerer, die Zuhörer bei Laune zu halten und zum Tanzen und mitmachen zu animieren?

Meiner Meinung nach ist diese Uhrzeit viel zu spät. Für Gäste. Die schon seit dem frühen Nachmittag da sind, ist alles nach 23 Uhr einfach nicht mehr optimal. Uns selbst wäre der Auftritt zwischen 20 und 23 Uhr auch lieber gewesen. Sicher, man fühlt sich geehrte als Headliner auftreten zu dürfen, aber für die Gäste und für uns hätte ein früherer Slot mehr Sinn gemacht. Wenn wir eine Solo-Show spielen schauen wir zum Beispiel immer, dass der Auftritt um spätestens 0 Uhr fertig ist. Das ist erfahrungsgemäß auch für die Gäste am angenehmsten.

 

Du arbeitest schon lange mit Future Fame zusammen, einer Plattform für Musikvertrieb. Seit kurzem bist du soweit ich weiß Inhaber und Geschäftsführer dieser Plattform. Bedeutet das, dass du mit der Musik und deinem Projekt Seelennacht aufhören möchtest und dich auf andere Tätigkeiten konzentrieren willst oder bleibst du uns als aktiver Künstler erhalten?

Ganz klar bedeutet das, dass ich mich noch viel intensiver mit Seelennacht beschäftigen werde. Der Schritt, das Label zu übernehmen, ergab sich aus der Fügung heraus. Der ehemalige Inhaber wollte sich mehr auf seine anderen Tätigkeiten fokussieren und bot mir an, das Label zu kaufen und fortzuführen. Dieser Schritt eröffnet mir die Möglichkeit noch früher an mein Ziel zu kommen von Seelennacht zu leben, da ich nun 100 Prozent von jeder CD, jedem Download und jedem Merchandise-Produkt erhalte. Das heißt, es war ein wichtiger Schritt um von Seelennacht leben zu können. Seelennacht war daher der Grund, das Label überhaupt zu übernehmen.

Mein Fokus liegt somit weiterhin auf Seelennacht und letzten Endes sogar mehr als jemals zuvor. Meine Musik bedeutet mir sehr viel und ich könnte mir nicht vorstellen damit aufzuhören. Darüber hinaus stelle man sich vor, der ehemalige Inhaber hätte das Label an jemand anderes verkauft. Dann hätte jemand anderes, den ich unter Umständen nicht einmal kenne, die Rechte an meiner Musik und würde an ihr mitverdienen. Dies wollte ich nicht, da ich schon sehr viel Geld, Zeit und Liebe in dieses Projekt gesteckt habe und nicht möchte, dass die Rechte in die falschen Hände geraten. Somit musste ich einfach handeln und das Label übernehmen und diese Chance ergreifen, ab sofort 100 Prozent selbst an Seelennacht zu verdienen.

 

Was genau machst du bei Future Fame? Handelt es sich dabei um Support und Vertreib oder bist du in diesem Rahmen auch als Produzent anderer Künstler tätig?

Es handelt sich tatsächlich um einen reinen Vertrieb. Ein paar Bands, die schon länger bei Future Fame waren, haben mehr als einen reinen Vertriebsvertrag und bekommen daher mehr Umsorgung. Dabei handelt es sich beispielsweise um „Desastroes“, für den ich jederzeit für Fragen bereit stehe und ihn auch schon als Vorband von Seelennacht eingesetzt habe und auch weiterhin werde um uns gegenseitig zu pushen.

 

 

Im November-Interview mit LSR kam ja auch zur Sprache, dass du eventuell 2017 ein neues Album auf den Markt bringen möchtest. Gibt es da schon etwas, das du mir verraten magst? Hast du schon neue Songideen oder fertige Songs?

Ja, das stimmt. Das Album ist auch schon sehr weit in seiner Produktion fortgeschritten. Ich werde wohl in ein paar Wochen damit anfangen, den Gesang aufzunehmen. Es nimmt Gestalt an.

 

Am 4.11.17 kommst du nach Bonn, zusammen mit Silizium. Euer erster gemeinsamer Gig? Wird es auch einen gemeinsamen Song geben?

Das wäre dann sogar schon unser zweiter gemeinsamer Gig. Es gibt einen Song, den Silizium geschrieben hat, den wir dann vielleicht gemeinsam performen werden.

 

 

Herzlichen Dank an dich, Marc, für's Interview :)

 

 

Infos zum Künstler: SeelennachtLabel Future Fame

...und dann wäre da die Frage nach deinem ersten Mal... 

 

Bonn. Ein silberner Wagen fährt vor. Vorne sitzt ein junger Mann, elegant gekleidet. Marc Ziegler von Seelennacht. Begleitet wird der ernst guckende Sänger von seinem Vater und Keyboarder, Berater und Freund René Widukind. 
Nach einem kurzen, freundlichen "Hallo" geht es los; ein kleiner Ausflug durch Bonn für Photos. In den Photopausen war reichlich Zeit, Marc ein paar Fragen rund um sein aktuelles Album "Lebenslinien" zu stellen, und den ein oder anderen privaten Einblick zu bekommen. 

 

LSR: Wie bist du zur Musik gekommen?
Marc: Eigentlich kam die Idee, Musik zu machen, zur Zeit meines Abiturs. Das hat sich so ergeben. 2008 habe ich das Projekt "Seelennacht" gegründet.

 

LSR: Gab es ab da nur die Musik oder hast du auch eine Ausbildung oder ein Studium absolviert?
Marc: Ich habe Tontechnik studiert. Hätte das mit der Musik nicht geklappt würde ich wahrscheinlich als Tontechniker arbeiten. 

 

LSR: Erklär mir bitte, wie der Name SEELENNACHT entstand.
Marc: Seele steht für die Psyche des Menschen, die Emotionen. Die Nacht für die Dunkelheit, die eine Seele umgeben kann bzw. als Metapher für eine schwere Zeit, die es zu durchstehen gilt. Zusammen klang es gut und ich glaube es ist ein Name, der in den Köpfen bleibt.


LSR: Zurück in die Schule; wie ist deine Erinnerung an die Schulzeit? 
Marc: Schule war für mich eine eher stressigere Angelegenheit, heute ist es entspannter. Es gab gute und schlechte Zeiten; wie bei allem was man erlebt.
Der Unterricht ging oft bis in den Nachmittag, danach musste zu Hause noch gelernt werden. Zu meinen Lieblingsfächern gehörten Geographie, Französisch, Musik und ganz besonders bildende Kunst. Zu Musik muss ich jedoch gestehen, dass ich im Leistungskurs der Schlechteste war, immerhin mit der Note "befriedigend". Jedoch ging es nur um alle Arten von klassischer Musik, mit der ich bis dahin keinerlei Berührungspunkte hatte. Alle anderen spielten schon seit Jahren klassische Instrumente, die sie in der Musikschule unterrichtet bekamen und hatten daher enorme Vorteile. Ich war damals schon ausnahmslos moderner ausgrichtet, begann zu der Zeit mit dem Musizieren am Computer und am Synthesizer. 

 

LSR: Deine Videos versuchst du an die textlichen Inhalte deiner Songs anzupassen. Wenn du dir deine Traumlocation für einen Dreh aufsuchen könntest, wo wäre das? Wie entstehen deine Videos? 
Marc: Da gibt es ein paar Orte: die Ostsee, Irland und Schottland wären cool.
Die Videos sind vorrangig Eigenproduktionen, die mit Hilfe und Unterstützung von Freunden und Bekannten entstehen. Die Storys werden, ebenso wie die Songtexte, von mir geschrieben. Bei den Videos unterstützt mich insbesondere Mario von Silizium.

 

LSR: Dein Kleiderstil wirkt sehr elegant. Was trägst du privat, wählst du deine Bühnenoutfits selber aus?
Marc: Meine Kleidung suche ich selber aus. Mir ist mein Wohlbefinden sehr wichtig. Auf der Bühne kleide ich mich noch ein wenig schicker als privat, aber auch da bevorzuge ich elegantere Kleidung, trage auch privat gerne Hemden etc.. Schmuck aus Ketten und Ringen sind für mich wichtige Accessoires.

 

LSR: ...und dann wäre da die Frage nach deinem ersten Mal... Auf der Bühne...
Marc: (schluckt beim Hören der Frage bevor er lacht...) Ich war damals sehr nervös, nach dem zweiten Auftritt, der als Vorband für Blutengel war, ging es dann. Immerhin geschah dieser vor gut 2000 Zuhörern. Heute bin ich entspannter, im Session ist gleich mein 67. Auftritt, 22 davon wurden von René begleitet.

 

LSR: Jetzt hätte ich mal eine klassische Interviewfrage. Seit dem 23. September ist dein aktuelles Album Lebenslinien draußen, die Texte regen zum Nachdenken an. Woher nimmst du die Inspiration? 
Marc: Im Grunde aus dem, was mich umgibt: das Leben, die Liebe, persönliche Erlebnisse aber auch die Geschichte. Der Song "S.O.S" zum Beispiel bezieht sich auf den Untergang der Titanic. Sie ist für mich ein wichtiges Sinnbild, weil sie zeigt, dass man neue Dinge ausprobieren muss, neue Technik, neue Wege gehen. Auch wenn mal etwas nicht klappt so kann man aus dem Versuch jedoch auch lernen. Und sie zeigt, dass man sich auch irren kann, egal wie sicher man sich ist.
Natürlich ist mir auch immer das Thema Hoffnung sehr wichtig: diese darf man niemals verlieren. Mir ist es wichtig vorallem auch positive Energie durch meine Lieder zu vermitteln. Energie, welche in nachdenklicher und bestimmt auch melancholischer Form daherkommt, aber in den meisten Fällen Positives bewirken soll. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass die Fans das auch so auffassen.

 

LSR: Wenn du auf das Jahr 2016 jetzt zurück blickst, wie war es? 
Marc: Ein wichtiger Meilenstein war für mich das WGT. Ich würde mich freuen, dort bald mal wieder auftreten zu dürfen. .

 

LSR: Welche Ziele und Wünsche hast du für 2017? 
Marc: Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine ostdeutschen Auftritte. Die Leute dort gehen richtig mit, tanzen. Das gibt Selbstbewusstsein. Da würde ich mir im kommenden Jahr ein bisschen mehr auch im westdeutschen Raum wünschen.
Weitere Ziele sind ein neues Album, viele Konzerte, eigentlich soll es 2017 weitergehen wie es 2016 endet. Es ist ein fortlaufender Prozess...

 

LSR: Erzähl bitte etwas zum Thema Fankontakte.
Marc: Der Kontakt zu meinen Fans ist mir sehr wichtig. Jeder, der ein Foto oder Autogramm möchte, soll dieses auch bekommen. Etwa 20-30 Leute sehe ich bei Konzerten immer wieder, das gibt Sicherheit. Ich erkenne sie und freue mich, dass sie wieder da sind. Manchmal wenn mich jemand anspricht, mit dem ich nur geschrieben habe und ihm noch nie zuvor persönlich begegnet war, brauche ich etwas Hilfe ihn zuzuordnen. Aber wenn man mir dann auf die Sprünge hilft, erinnere ich mich meist auch dann recht schnell. Ich freue mich aber auch auf neue Fans zu treffen, mit ihnen reden zu können. Ich hoffe, dass ich diese Möglichkeit noch sehr lange aufrecht erhalten kann.

 

LSR: Zum Schluss würde ich gern wissen, wie du die Adventszeit verbringst und Weihnachten feierst. 
Marc: Es gibt noch zwei Konzerte, ansonsten sieht es vermutlich aus wie bei jedem anderen: klassisch - vielleicht sogar ein wenig spießig - schwäbisch. Ich möchte es mir in diesem Jahr mit meiner Freundin gemütlich machen, ein bisschen dekorieren, vielleicht den ein oder anderen Weihnachtsmarkt besuchen, Glühwein trinken... Mittelalterliche Weihnachtsmärkte finde ich toll. Mir gefällt wenn es gemütlich ist, ich mag Lichter, ich mag das Festliche. 
Auch an Weihnachten wird es klassisch, oft gab es Rouladen oder Fondue, mal sehen was es dieser Jahr wird. Und natürlich darf die Bescherung nicht fehlen. 


Quellenangaben:
Text (Fragen) by Jenny Metternich (JH), Light & Shadow Reports
www.lightandshadowreports.de
No use or download without written permission. 

Interviewpartner: Marc Ziegler, Seelennacht
www.seelennacht.com
https://www.facebook.com/seelennacht/
© Coverbild Album "Lebenslinien", Nutzungsrechte am Interview

VÖ mit freundlicher Genehmigung von Marc Ziegler, vielen Dank! 

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