Das Castle Rock ist volljährig!

In diesem Jahr feierte das Castle Rock Open Air im Schloss Broich, Mülheim an der Ruhr, sein 18jähriges. Grund genug, es richtig krachen zu lassen.
Das Veranstalterteam rund um Michael Bohnes lud zu diesem Anlass 12 verschiedene Acts ein, elf aus dem Metal- und Hardrockbereich und einen Künstler, der als Classic-Crossover-Interpret bei dieser Veranstaltung etwas aus der Reihe tanzte. Dazu später mehr.
Während der Wettergott am Freitag noch ein einsehen mit dem Publikum hatte und die Himmelschleusen erst pünktlich nach Ende des letzten Auftritts eröffnete hatte man samstags nicht ganz so viel Glück. Anfangs nur kleinere Schauer regnete es sich beim Auftritt von Vlad In Tears so richtig ein, bevor der Himmel dann schließlich zum Auftritt von Crematory endlich aufklarte und die Besucher mit Sonne verwöhnte. Das Wetter tat der allzeit guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Am Freitag eröffneten Maerzfeld das Festival. Ihnen gelang es sofort, die zahlreich erschienen Besucher abzuholen und in Feierlaune zu versetzen. Musikalisch präsentierten sie einen Mix aus Industrial, Metal und deutschsprachigem Rock. Abgelöst wurden Maerzfeld von der aus Österreich kommenden Band Serenity, die das Publikum erst mit Songs aus ihrem aktuellen Album Codex Atlanticus erfreuten, bevor es an die älteren Songs ging. Heimlicher Headliner des Abends war die Band Darkhaus aus Hamburg, bei deren Auftritt das der Schlosshof regelrecht brannte. Im Publikum herrschte ausgelassene Stimmung und es wurde gefeiert, was das Zeug hielt. Die Mischung aus Dark Rock, Alternative Rock und Metal kam sehr gut an. Gespalten reagierte das Publikum auf den Auftritt des eigentlichen Headliners von Freitag Abend, The Dark Tenor. Während seine eingefleischten Fans ihren Star ausgiebig feierten und unterstützten musste der ein oder andere Festival-Besucher den Künstler mit seiner eigenen Kombination aus klassischen und rockigen Elementen erst mal für sich einsortieren. The Dark Tenor, an sich ein sehr souveräner Künstler in Bezug auf seine Auftritte, konnte seine Nervosität nicht ganz verstecken, immerhin war es für ihn, wie er es nannte, seine „Entjungferung“; sein erste Festival, auf dem er auf der Bühne stand. Während sich mancher Besucher von der Bühne abwandte oder das Festival sogar vorzeitig verließ, konnte er jedoch eine Vielzahl der Besucher mit seiner Musik erreichen und mit Sicherheit auch den ein oder anderen neuen Fan gewinnen. 

Samstags eröffneten Hemesath aus dem Münsterland den zweiten Tag des Castle Rock. Den bereits zu Beginn zahlreich erschienen Besuchern wurde von der Deutschrock-Band sofort richtig eingeheizt. Im Anschluss fesselten die Jungs von Nox Interna die Zuhörer. Ihr Mix aus Gothic Rock und Metal wurde mit einer bestens abgestimmten Prise Dramatik gekonnt in Szene gesetzt. Insbesondere wenn Sänger Richy Nox beginnt, dass Bild auf der Bühne mit Farben zu übermalen und es anschließend mit einer Schere zerstört, was dem dazugehörenden Song in meinen Augen besonderen Ausdruck verleiht, läuft es mir kalt den Rücken hinunter. 
Weiter ging es mit der Dark Rock-Band Erdling und Vlad In Tears. Beide Bands überzeugten mit sehr guten Auftritten. Aeverium aus Viersen, einer kleinen Stadt kurz vor den Niederlanden, zogen das Publikum auch in ihren Bann. Sängerin Aeva Maurelle zeigte mit ihrer hervorragenden Stimme, dass auch durchaus die Damen ihren Platz als Sängerin im Metalbereich haben können. 
Mit ausgefallener Kostümierung traten die Jungs von Ost+Front auf die Bühne. Ihre blutige Untermalung verteilten sie mit reichlich Himbeersirup auch auf die etwas überraschten Photographen im Bereich vor der Bühne und das Publikum. Zusätzliches Highlight des Auftritts der etwas provokant anmutenden Band waren zwei riesige rote Ballons, die zwischen Bühne und Publikum ihre Runden drehten. 
Als vorletzten Act betraten Crematory die Bühne. Die Gothic Metal-Band konnte die Stimmung noch weiter aufheizen, bevor endlich der lang erwartete Headliner des Samstags auf die Bühne traten: Moonspell aus Portugal. Die Dark Metal-Band feuerte auf teuflisch-geniale Weise den zahlreichen Besuchern ein, die Stimmung erreichte hier ihren endgültigen, wohlverdienten Höhepunkt.
Alles in allem war das 18. Castle Rock ein grandioses Festival voller extrem schöner Momente.
Die Bands nahmen sich an den Verkaufsständen reichlich Zeit für ihre Fans, um Autogramme zu verteilen oder auch Bilder zu machen. Für das leibliche Wohl in Form von Speisen und Getränken war jederzeit bestens und zu angemessenen Preisen gesorgt. 

Michael Bohnes bedankte sich auch beim Publikum und allen anderen Beteiligten für die Unterstützung, bevor er das nächste Castle Rock im kommenden Jahr am 29. und 30. Juni ankündigte.

Facebook-Seiten und HPs der Bands: 
Maerzfeld   www.maerzfeld.de
Serenity   www.serenity-band.com
Darkhaus [official]]]]]  www.darkhausmusic.com
The Dark Tenor  www.thedarktenor.com und www.klassik-ist-geil.de
Hemesath  www.hemesath.band
Nox Interna   www.noxinterna.com
Erdling   www.erdling.band
Vlad In Tears  www.vladintears.com 
Aeverium - Official Site   www.aeverium.com
Ost+Front   www.ostfront.de
CREMATORY   www.crematory.de
Moonspellofficialband   www.moonspell.com 

Facebook Veranstalter: https://www.facebook.com/CastleRockOpenAir/ sowie HP www.castlerock-festival.de

Meine Homepage: www.lightandshadowreports.de

Teilen der Bilder und des Textes erlaubt, privates Nutzen ist allen frei gestellt. Copyright darf nicht entfernt werden, kein Verkauf durch Dritte! Bands und dem Veranstalter steht es frei was sie mit Bildern und Text machen. Nur bitte Namen nicht entfernen ;)

 

 

Blue Man Group Berlin

 

Jeder kennt sie von Plakaten, aus der TV-Werbung oder von Facebook. Die Gruppe der blauen Männer. 
Aufgeführt wurde die Show erstmals vor 26 Jahren in Amerika, seit 2004 ist sie in Deutschland. 
Heute hatte ich das Glück, diese einmalige, fetzige, lustige, laute und verrückte Show besuchen zu dürfen. 
Bereits im Rolltreppenbereich merkt man, das blau die alles bestimmende Farbe ist. Sieht man ja am einzigen Bild ;) 
Die Show ist sehr abwechslungsreich; Drums, Lightshow, Humor, Einbezug des Publikums, digitale Elemente, Farbe, Marshmellows und vieles mehr. 
Die drei Blaumänner, heute besetzt von Nadim Helow, Femi Oyewole und Kuba Pierzchalski, animieren bestens zum Mitmachen, integrieren die Zuschauer in die Show. Auf keinem Platz ist man sicher vor ihnen. Zwei Zuschauer wurden zu aktiven Akteuren in der Show.
Mit dazu gehört eine vierköpfige Band (heute Dave Anania,  Tim Neuhaus, Friedrich Störmer und Jeff Mezzrow). Die Band fällt aufgrund ihrer Schwarzlichtfarbe und passender Anzüfe immer wieder ins Auge, die Verbundenheit der Crew zeigt sich nicht nur am Ende der Show.
Angenehm war, dass kaum ein Zuschauer sein Handy zum Filmen oder Photographieren nutzte; selten in unserer heutigen digitalen Welt, in der alles in Bild und Ton festgehalten wird. Vielleicht liegt es auch am roten Informationsschriftzug der Show, in dem auf lustige Weise noch ein paar Infos gezeigt werden ("letzte Gelegenheit für Selfies vor der Show oder alle Staffeln von Game of Thrones zu streamen"; "werden Sie nicht zur elektronischen Nervensäge").
Zum Inhalt der Show möchte ich hier nicht viel Schreiben; es wäre schade zu viel zu verraten, da grade die Überraschungen den Spaß ausmachen. 
Nur so viel: Es ist bunt, es macht unglaublich viel Spaß und es ist laut. In die rhythmischen Sounds hat sich übrigens, wie so oft im Leben, die Klassik eingeschlichen; aber wer wissen möchte, welche Rolle Beethovens "Für Elise" spielt... Geht hin und findet es heraus! 

Bevor ihr losstürmt: Epileptiker sollten allerdings beachten, das in der Lightshow auch Stroboskoplicht verwendet wird!

 

Mehr Infos zur Blue Man Group Berlin und Links zu den Tickets findet ihr hier: 

Homepage: www.bluemangroup.de
Facebook: https://www.facebook.com/bluemangroupberlin/

 

 

Text und Pic: Jenny Metternich, LSR
Achtung! Die Zitate sind sinngemäß, nicht wörtlich, aus dem  Gedächtnis halt und stark gekürzt!

 

 

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